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01.07.2022

LHStv. Schnabl/Brigadier Konrath: „Mit der Polizei sicher in den Urlaub und wieder nach Hause!“

Jetzt steht sie wieder vor der Tür – die schönste Zeit des Jahres. Berge, Seen, Strand und Meer locken die Niederösterreicher*innen wieder verstärkt auf die Straßen dieses Landes. Ob es nun der Plan ist, die Schönheit unseres Landes zu genießen, das benachbarte Ausland zu besuchen oder einfach nur die Fahrt zum Flughafen - das bevorstehende Urlauberreisewochenende wird wieder zur Herausforderung für die Exekutive und verlangt deren vollen Einsatz. „Ich möchte mich daher bereits jetzt bei der niederösterreichischen Verkehrspolizei bedanken, dass sie die Landsleute sicher und möglichst stress- und staufrei durch den Urlauberreiseverkehr bringt“, dankt LHStv. Franz Schnabl: „Die Exekutive ist zur Stelle, wenn es gilt Verkehrsteilnehmer gefährdende Fahrzeuge bzw. LenkerInnen von der Straße zu holen – seien es LKW´s mit technischen Mängeln, Raser oder durch Telefonieren am Steuer abgelenkte FahrerInnen.“

 

Besonders wichtig ist die perfekte Vorbereitung auf ein stimmiges Urlaubserlebnis. Das Eigenheim zu sichern, sich mit den Verkehrsvorschriften des Reiselandes vertraut machen, das Fahrzeug dementsprechend mit Warnwesten und weiteren Notwendigkeiten ausstatten und die technische Ausstattung – von der Scheinwerferfunktion bis hin zur ordnungsgemäßen Sicherung von mittransportiertem Gepäck – kontrollieren. Urlaubschecks werden dabei immer wieder von den Automobilclubs – ARBÖ und ÖAMTC – angeboten, die stets mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

Leider komme es noch immer oft genug zu folgeschweren Unfällen, bei denen Kinder zu Schaden kommen, weiß Schnabl: „Daher kann man nicht oft genug darauf hinweisen stets dem Alter angepasste Kindersitze zu verwenden und die korrekte Verankerung vor Antritt der Fahrt zu kontrollieren.“

 

Viele Niederösterreicher*innen nutzen die sonnigste Zeit des Jahres auch verstärkt für Motorradausflüge. Darauf wird auch in diesem Sommer wieder einer der Kontroll-Schwerpunkte liegen. Die Zahl der Motorradunfälle bewegen sich seit Jahren auf hohem Niveau. Außerdem ist das Risiko doppelt so hoch bei einem Motorradunfall schwer verletzt oder getötet zu werden als in allen anderen Fahrzeugkategorien zusammen. Hauptunfallursachen waren überhöhte Geschwindigkeit und Alleinunfälle, wie das Abkommen von der Fahrbahn oder in den Gegenverkehr. An die Motorradlenker*innen bleibt zu appellieren die Eigenverantwortung hochzuschrauben, für andere Verkehrsteilnehmer*innen mitzudenken, eine defensive Fahrweise zu wählen und die Geschwindigkeit an Können und Situation anzupassen.

 

Die Fahrradunfälle hätten sich um etwa 27 Prozent (Anm.: 2019: 1190; 2021: 1516) gesteigert, allein im Bereich der E-Bikes liege die Steigerung bei etwa 75 Prozent (Anm.: 2019: 199; 2021: 359). In diesem Bereich sollte auf die Ausrüstung – Helm, Bremsen, etc. – großer Wert gelegt werden und die Geschwindigkeit an Können, Alter und Situation angepasst werden.

 

Schnabl wünscht abschließend allen Niederösterreicher*innen eine sichere und entspannte Fahrt ans Urlaubsziel und einen erholsamen Urlaub: „Vorab möchte ich schon ein großes ‚Dankeschön‘ an alle Verkehrsteilnehmer*innen richten: Für das umsichtige Lenken ihres Fahrzeuges und die Einhaltung der Verkehrsregeln. Halten wir uns immer vor Augen: Jeder einzelne übernimmt mit Starten seines Fahrzeuges die Verantwortung für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer*innen, die in den kommenden Wochen ihre Urlaubsreise antreten werden.“


Unbeschwerte Tage am Urlaubsort durch beste Vorbereitung für eine entspannte Reise