Bezirksorganisation Mistelbach

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Gute Fahrt zu den Feiertagen!

Laut vorläufigen Zahlen des BMI könnte die Zahl der Verkehrstoten heuer erstmals seit Einführung der Unfallstatistik aus dem Jahre 1961 unter 400 bleiben – bis Mitte Dezember waren es 385 Tote. Im Jahr 2003 hatte es im Vergleich beispielsweise noch über 900 Verkehrstote in Österreich zu beklagen gegeben. Den für Verkehrsrecht zuständigen LHStv. Franz Schnabl, freut dieser Rückgang, auch wenn die Zahl in Niederösterreich im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen ist: „Die aktuelle Unfallstatistik zeigt deutlich, dass Österreichs Straßen sicherer werden und dass wir uns hier auf einem sehr guten Weg befinden – denn die Sicherheit sollte auf unseren Straßen höchste Priorität besitzen. Deshalb kann ich den Versuchen von Verkehrsminister Hofer, die rein der Schnelligkeit ohne messbare Zeitersparnis und keineswegs der Sicherheit dienen, wie etwa den 140er-Teststrecken oder das Rechtsabbiegen bei Rot, ganz und gar nichts abgewinnen.“


 
Einen Appell richtet Schnabl an die NiederösterreicherInnen, wenn rund um Weihnachten und den Jahreswechsel Feierlichkeiten besucht werden: „Ich würde mir wünschen, dass alle, die Alkohol konsumiert haben das Auto stehen lassen – zu ihrer eigenen Sicherheit, aber auch zum Schutz der anderen VerkehrsteilnehmerInnen. Lieber auf öffentliche Verkehrsmittel setzen, ein Taxi nehmen oder sich, wenn möglich, abholen lassen. Im Straßenverkehr ist stets hohe Konzentration gefordert. Daher sollte man auch ein oder zwei Gläser nicht auf die leichte Schulter nehmen – gerade im Winter bei widrigen Straßenverhältnissen. Am besten klärt man das Heimkommen bereits im Vorhinein, dann steht dem Vergnügen an den Feiertagen nichts mehr im Wege.“
 
Abschließend erwähnen Schnabl und die Weinviertler Nationalratsabgeordnete Melanie Erasim auch, dass die Polizei gerade auch zu Weihnachten und Neujahr ein wachsames Auge auf die Sicherheit der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher habe: „Ein herzliches Danke an all die PolizistInnen in unserem Land, die für unsere Bevölkerung auch zu den Feiertagen im Einsatz sind und darauf schauen, dass alle wohlbehalten von einem Familienfest zum anderen kommen!“